Archiv für die Kategorie „Allgemeines“
Vorsicht Bankberatung, Kompetenz der Berater wird deutlich überschätzt
Im ZDF wurde am 29.06.2009 wieder bestätigt: die Bankberatung für Privatkunden lässt immer mehr zu wünschen übrig. Die Firmenpolitik der Banken orientiert sich weiterhin in Richtung Profitgier. 25 - 30 % Rendite wollen die Banken aus Ihren Beratungscentern herausholen. Keine Chance für die Berater, eine kundenfreundliche analytische Beratung aufzubauen und gegebenenfalls dem Kunden zu bestätigen, dass er eigentlich kein Finanzprodukt benötigt- zumindest nicht jenes, welches die Chefetage den Beratern vorschreibt.
Das Ergebnis ist ernüchternd: die Kunden verstehen die Finanzprodukte nicht die sie kaufen sollen. Woher auch; die Berater kennen es selbst in den allermeisten Fällen nicht. Jede Geldanlage löst Kosten aus. Ein Kunde eines Kreditinstituts nimmt oft nicht wahr, dass er mit einer Geldanlage etwas kauft. Eine Modellrechnung, die einen Überschuss zum eingesetzten Geldbetrag ausweist täuscht über die Tatsache hinweg dass gerade ein Produkt mit Kosten und Erlösen für das verkaufende Institut beworben wird. Die gleichen Erträge könnten also entweder höher sein, oder das Produkt sicherer.
Am Besten geht man zu einem freien Berater, der sich seinen Namen durch gute Kundenorientierung bzw.
Zielorientierung aus Sicht des Kunden gemacht hat. Er hat es sich verdient, ins vertrauen gezogen zu werden, denn: Er verdient weniger, weil er ehrlich ist. Allerdings zieht eine gute Beratung auch eine gute Kundenbindung nach sich. Gute Erfahrungen gibt es zum Beispiel unter www.rfw.de Büro Kamen/Hagen.
Langlebigkeit ist ein Problem für die Renten- Kalkulation
Wer für seine Rente spart, spart in der Regel für einen festen monatlichen Betrag, der dann monatlich als Rente zur Verfügung steht. Anders als bei der gesetzlichen Rentenversicherung muss hierfür eigenes Kapital angespart werden. Wieviel Geld muss man also ansparen, damit die Rente hoch genug ist? Um das zu ermitteln, benötigt man folgende Parameter: Höhe der gewünschten Rente, Netto- Zinssatz, Zeitraum der Rentenzahlungen, Inflation, Netto- Zinsen nach Ruhestandsbeginn usw..
Einmal ganz ehrlich: wissen Sie, wie alt sie werden? Demnach muss man hier also mit Annahmen rechnen, die aus Statistiken und aus Prognosen hergeleitet werden. Für die Höhe der Rente berücksichtigt man die geschätzte Inflationsrate, für den Zinssatz die garantierten Werte, die die Versicherungsgesellschaften ausweisen. Diese Werte driften ziemlich auseinander. Für das Lebensalter gibt die Deutsche Aktuarsvereinigung (DAV) Prognosen heraus. Dennoch gibt es keine Garantien für das errechnete Ergebnis. Beispiel: hat ein Rentensparer vor 15 Jahren eine Rentenversicherung abgeschlossen, gelten ganz andere Lebenserwartungs- Prognosen als heute. Die Folge ist, dass aus einem Verrentungszeitraum von vorher 24 Jahren für einen Mann mittlerweile etwa 30 Jahre geworden sind. Das bedeutet für diesen Rentensparer, dass ihm etwa 20% weniger monatlich ausgezahlt wird als geplant.
Das Problem der Versicherer wird also ganz einfach gelöst: auf den Schultern der Rentensparer. Dann gibt es halt weniger Rente…
Wenn Sie aber so genau wie nur irgend möglich Ihre Ruhestandplanung vornehmen wollen, dann sei Ihnen der Ring freier Wirtschaftsberater empfohlen. Ob Planung der Rente oder das Sichern von krisengebeutelten Investmentdepots, so genau und so einfach wie dort geht es kaum irgendwo. Und für die Rentenplanung gibt es auf Wunsch sogar noch ein Testat eines Sachverständigen. Es übernimmt also jemand für die Richtigkeit der Planung die Verantwortung. Das ist doch mal was !!!
Beratungsgutscheine für Haushalte
Der Ruf von Versicherungsvertretern ist beileibe nicht der Beste. Seit einiger Zeit gährt im Hintergrund der Wunsch nach einer gründlichen Politur. In der Versicherungsbranche ist es Gang und Gäbe, dass der Vermittler für abgeschlossene Verträge von dem Versicherungsunternehmen eine Abschlussprovision erhält. Diese Methode bietet Nährboden für den mittlerweile vorhandenen “Vertragskanibalismus”. Alte Verträge wurden durch vermeintlich Bessere abgelöst, der Kunde weiß nicht genau ob es tatsächlich so ist. Würde der Berater von einem Produktwechsel (also von einem Neuabschluß) nicht profitieren, dann gäbe es bald keine Berater mehr. Das ist jedoch ebenso unerwünscht wie sein Gegenteil. Eine optimale Beratung und Betreuung ist also nur zu haben, wenn der Berater eine Bezahlung erhält, am Besten vom Kunden selbst. Der Kunde wiederum wird seine Bezahlung nur jemandem geben, der auch wirklich zu seiner vollen Zufriedenheit gearbeitet hat…
Kaum jemand wird ohne umfangreiche Information auf Anhieb verstehen, warum er denn für etwas bezahlen soll was er bisher umsonst haben konnte. Hier ist ein Umstiegskonzept notwendig. Da diese Provisionsmisere die privaten Haushalte eine Menge Geld kostet, leidet auch durch die gesunkene Kaufkraft indirekt die öffentliche Hand mit. Wahrscheinlich wird es billiger, wenn von den Kommunen Beratungsgutscheine für solche Beratungen ausgegeben werden. Eine entsprechende Studie ist dahingehend bereits erstellt worden. Wir dürfen gespannt sein, welche Veränderungen sich dadurch ergeben werden. Fest steht: es muss etwas geschehen, dass einerseits der Kunde gut beraten ist, andererseits der Berater auch davon leben kann.
Alexander Rybak gewinnt den Eurovision Song Contest
Es schien gar nicht mehr aufzuhören, dass Norwegen im Rahmen des Eurovision Song Contests in Moskau für seine Darbietung die Höchstpunktzahl von 12 der Einzelwertungen bekommen sollte. Der 23- jährige Alexander Rybak, geboren in Weißrussland, räumte ab wie es noch niemals zuvor einer Ländervertretung gelungen war. Mit 387 Punkten uneinholbar ließen sich der Interpret und sein Performance- Team gar nicht mehr beruhigen.
Gesang, unterbaut mit dem genial fetzigen Geigensound, verschaffte diesem jungen Mann einen Auftritt der ihn mit seinem Märchensong europaweit zu einem neuen Musikstar werden lässt. Das Beste daran ist: der Komponist ist Alexander Rybak selbst.
Steuersenkungen und Finanzkrise…
Wir befinden uns wieder mal in einer Zeit vor den Wahlen und die Phase der Wahlversprechungen wird heißer.
Bevor es jedoch Themen gibt die nicht durchsetzbar sind steht ein offener Rückzug mancher Partei besser zu Gesicht. So ist die Entscheidung der CSU, nicht weiter Steuersenkungen zu propagieren, eine Massnahme für nachhaltigere Glaubwürdigkeit in der sehr volatilen Stimmungswelt der Politik. Tatsache ist hierbei, dass dieses Versprechen aufgrund der uns bevorstehenden Neuverschuldung nicht so richtig in die finanzielle Landschaft passen will. Steuersenkung ist ohnenhin ein Wort, welches die Wähler auch schon in der Vergangenheit immer wieder thematisch verfolgt und oft enttäuscht hat…
Lehman, ist wirklich alles futsch?
Die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers bringt sehr viel Halbwissen und damit viel unnötige Unruhe in Umlauf. Nicht alle, die mit der Investmentbank zu tun hatten haben ihr Geld verloren. Zu Unterscheiden ist hierbei ob direkt in die Bank investiert wurde, also die Bank das Geld vom Anleger z.B. gegen Anleihen selbst verwenden konnte, oder ob die “Lehman- Brothers” das Geld treuhänderisch in Sondervermögen investiert haben. Sondervermögen sind in diesem Sinne z.B. Fonds, die lediglich von der Bank verwaltet werden. In der Funktion eines Vermögensverwalters verfügt die Bank dann nicht selbst über das anzulegende Kapital, sondern es wird in andere Werte weiter investiert. DasFondsvermögen bleibt also als Anlage nicht bei der Investmentbank selbst, sondern wird als Sondervermögen nach gesetzlichen Vorschriften separat geführt. Dieses gehört dann im Falle einer Insolvenz der Investmentbank nicht zur Insolvenzmasse. Die Folge wäre dann lediglich, dass dieses Sondervermögen von einem anderen Vermögensverwalter oder von einer anderen Investmentbank übernommen wird, um wiederum die Interessen der Anleger zu wahren.
Tamiflu hilft gegen Schweinegrippe
Seitdem über die Schweinegrippe in Mexiko berichtet wird, breitet sich anscheinend langsam Panik aus. Internetforen diskutieren über Verschwörungen mit terroristischem Charakter. Zahlreiche Themenforen bringen sich gegenseitig in Unruhe. Viel Energie wird verschleudert, nur um negative Szenarien zu publizieren… aber wo bleibt der Nutzen, den sich Sorgenbelastete erhoffen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO äußert die Empfehlung des gegen Vogelgrippe wirksamen Mittels Tamiflu auch gegen die Schweinegrippe anzuwenden. Einen Impfstoff gibt es jedoch noch nicht, an diesem wird mit hoher Energie gearbeitet.
… sie werden wissen!
Kein Blog wie jeder andere…
Neben Blogs finden Sie hier später auch weitere Informationen, Hinweise und Links zu wichtigen Themen.
Vielen ist die Brisanz mancher Themen nicht geläufig. Wäre es so, dann wären die Probleme in unserer Gesellschaft kleiner. Um da nachzuhelfen sind wir hier. Sicherlich erfinden wir das Rad nicht neu. Andererseits ist es erstaunlich, wie oft Ernüchterung die Gegenreaktion auf manch einer unserer Informationen ist.
Finanzbrille ist, wie der Name schon sagt, ein Forum in dem die Dinge durch die finanzielle Brille betrachtet werden. Einerseits soll es darum gehen, auf Mißstände hinzuweisen, andererseits darum auch Lösungsansätze und (noch viel wichtiger) das Hintergrundwissen dazu kurz und knapp zum ”Wissensstand” des Einzelnen zu machen. Durch unsere operative Beratungstätigkeit wird uns aufgezeigt, dass Hintergründe wichtiger sind als Produktwissen. Entspricht man in seiner Arbeit dieser Erkenntnis, so erhöht sich die Beratungsqualität und Kunden haben einen echten Mehrwert davon. Weichen werden anders gestellt, da der Kunde sie selber stellt und nicht der “Verkäufer”. Mit diesem Ziel vor Augen stehen wir bereit, um Ihnen den Weg zu zeigen und ihn mit Ihnen systematisch zu gehen.
Sie werden sehen… und vor allem: sie werden Wissen!